Donnerstag, 4. April 2013

Tag 4: St. Gallenkappel - Pfäffikon

Von St. Gallenkappel nach Pfäffikon
Distanz 17,2 KM
Unterkunft Pfäffikon: Lützelhof (Schlafen im Stroh)


Kirche in Eschenbach
Es tut mir fast leid, dass ich die Familie Schwitter verlassen muss. So gut und herzlich werde ich wohl nicht mehr all zu oft aufgenommen werden, so nette Menschen wohl nicht immer antreffen können. Doch es sind noch viele Kilometer zu absolvieren und so mache ich mich nach einem tollen Frühstück alsbald wieder auf den Weg. Frau Schwitter steckt mir noch Schokolade-Ostereier zu - einfach nur nett! Um 08:00 war ich wieder auf dem Camino.
Ich freu mich darauf heute in Rapperswil anzukommen. Vor allem der im Führer beschriebene und abgebildete lange Holzsteg und die schöne Altstadt müssen eindrucksvoll sein. Je nach Tagesverfassung sollte ich heute sogar bis zum Kloster Einsiedeln wandern können.
 
Der Weg von Schmerikon nach Rapperswil
verläuft am Ufer des Zürichsees
Mein beiden Sockenpaare sind am Morgen beide noch feucht bis nass. Widerwillig zieh ich das noch trockener scheinende Paar über meine Füße. Die Socken sollten bis zum Ende meines Camino jener Ausrüstungsgegenstand sein, der mir am schlechtesten trocknen sollte. Klar, wer Anfang April bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt loswandert, braucht Socken mit einer bestimmten Dicke. Wahrscheinlich wäre es richtig gewesen, einfach ein 3. Sockenpaar mitzunehmen. Über Wald- und Wiesenwege komme ich zunächst nach Neuhaus, dann nach Schmerikon. Der mächtige Kirchturm der St. Jodokus-Kirche ist schon von weitem zu sehen. Ich betrete das große Gotteshaus und komme in den Genuss eines Orgelspiels. Ein örtlicher Organist scheint eine Übungseinheit einzulegen. Ich sitze still und einsam in der letzten Reihe und lausche dem schönen Orgelspiel. Ich bin mit der Musik in dem Moment ganz alleine. Ich füge den schönen, in der Kirche aufliegenden Pilgerstempel meinem Credential hinzu und wandere in Richtung des schon naheliegenden Zürichsees. Gerade als ich den See erreiche kommt die Sonne heraus! Zum ersten Mal wieder, seit ich das Rheintal verlassen habe. 

Das wunderschöne Rapperswil
Die ganze Stimmung am See wurde dadurch noch eindrücklicher und schöner. Neben der Schönheit der Natur gab es auch einige tolle Boote zu sehen, die meist noch in den Bootshäusern auf ihren Einsatz in der wärmeren Jahreszeit warteten. Keine Frage, am Zürichsee ist die "High Society" auch verankert. Direkt zwischen Seeufer und Bahngleisen wanderte ich voran, hatte aber das Gefühl nicht wirklich zügig voranzukommen. Die Strecke von Schmerikon bis Rapperswil kam mir endlos vor. Die Kulisse war aber natürlich sehr schön und so ließ ich mich einfach "weitertreiben"...

Meine 4. Camino-Nacht verbrachte ich am
Lützelhof
Um 16:30 erreichte ich schließlich den Lützelhof. Ein junger, wohl am Hof Angestellter meinte, dass zunächst, dass eine Übernachtung heute nicht möglich sei, er aber seinen Chef anrufen müsse. Ich war fertig, die dauernde Unsicherheit einen Schlafplatz zu bekommen, gefiel mir ganz und gar nicht. Gerade zu Beginn meiner Pilgerreise waren meine Wanderleistungen noch so überhaupt nicht konstant, ich wollte doch frei wie ein Vogel sein und nicht durch Reservierungen gehemmt und gefangen. Gottseidank kam der Angestellte mir der guten Nachricht von seinem Telefonat zurück, dass ich doch bleiben könne. Er zeigte mir die Sanitäranlagen und meinen Schlafplatz im Massenlager. Dort war es furchtbar kalt. Zudemroch jeder Winkel des Hofes nach Bauernhof. Ich war an jenem Tag so kaputt, dass ich nach meinem Tagebucheintrag sogleich in einen tiefen Schlaf fiel. Nicht einmal ein Abendessen nahm ich zu mir.

Wegabschnitt kurz nach Rapperswil
Heute war einer der Tage, die man am liebsten gleich wieder vergessen möchte. Ich kann meinen heutigen Tourenverlauf nicht mehr 100% nachzeichnen, weiß aber genau, dass ich nie und nimmer "nur", 17,2 Kilometer gelaufen sein kann. Der Führer gibt zu dieser Etappe mehrere Vorschläge ab, meine Konfusion war vielleicht dadurch bedingt. Ich ärgerte mich im Nachhinein ein wenig, dass ich in Rapperswil weiterlief, Der Sonnenschein und das einzigartige Ambiente in Kombination von See und Altstadt hätte mir einige schöne Mußestunden bescheren können. Auch eine neue Pilgerherbe sollte dort vor kurzem eröffnet haben, wie ich erst im Nachhinein erfahren konnte. Stattdessen folgte ich weiter stur dem Weg und landete an einem Ort, wo ich mich nicht wohlfühlen konnte. Mir war klar, ich würde morgen ehestmöglich Richtung Einsiedeln aufbrechen!

Mittwoch, 3. April 2013

Tag 3: St. Peterzell - St. Gallenkappel

Von St. Peterzell nach St. Gallenkappel
Distanz: 23 KM
Unterkunft St. Gallenkappel: Familie M. Schwitter


Haus zum "Bädli"
Die Geißen hinter dem Gasthaus Hörnli wecken mich. Es ist nach wie vor sehr kalt im Massenlager. In der Nacht musste ich deswegen auch meine Mütze anziehen. Auch konnte dadurch meine Wäsche nicht trocken werden. Die Körperpflege und das Wäschewaschen fielen gestern sehr oberflächlich aus, zu "grindig" war es in den Sanitärräumen. Ich packe schnell meine Sachen zusammen und gehe frühstücken. Der Wirt ist freundlich. Irgendwie scheint er ein wenig ein schlechtes Gewissen zu haben, mich in dem kalten Massenlager übernachtet haben zu lassen. Er meint, es seien schon öfters Pilger bei ihm gewesen, er habe aber noch nie eine Ausnahme für sie gemacht und ihnen einen Einzelzimmer gegeben - er ist halt eben doch ein Geschäftsmann.

Beim Aufstieg von St. Peterzell
Ich verabschiede mich nach dem einfachen, aber völlig ausreichenden Frühstück und mach mich wieder auf den Weg. Nachdem ich mir Proviant und Pilgerstempel besorgt hatte (im vortägigen Blogbeitrag nachzulesen), ging es relativ schnell bergauf. Das Wetter war wie die Tage davor, bewölkt und nebelig. Trotzdem bin ich im Gesicht sehr rot geworden, was wohl dem zahlreichen Schnee und der starken Sonneneinstrahlung des 1. Tages geschuldet sein dürfte. Zunächst stand die Besteigung des 946 Meter hohen "Scherrer" auf dem Programm. Der Aufstieg war relativ streng, es ging mir dabei aber gut. Ich passierte auf meinem Weg zahlreiche, wunderschöne Bauernhöfe. Ich war wieder einmal lange Zeit komplett alleine unterwegs. Kurz vor der höchsten Erhebung traf ich dann doch noch eine mit ihrem Hund spazierenden Frau, die mich aufgrund der Jakobsmuschel an meinem Rucksack ansprach. Sie ist sehr freundlich und wünscht mir ein "Buen Camino".

Die Ruine Iberg
Um ca. 11 Uhr erreichte ich schließlich Wattwil. Mit über 8000 Einwohnern ist die Gemeinde recht groß und es gibt dort auch alle Arten von Geschäften. Ich kaufe mir bei der Post eine Telefonwertkarte, um im Zweifelsfall eine Reservierungsanfrage tätigen zu können. Auch eine Wetterstation - wie häufig in Schweizer Städten zu finden - war vorhanden. Der Zeiger des Thermometers zeigte mir 6 Grad Celsius an. Es war zwar recht kalt, zum wandern war es aber nahezu ideal. Über das Stadtzentrum gelange ich recht steil aufsteigend zur Ruine Iberg. Von der Ruine aus hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt. So beschließe ich, dort eine längere Mittagspause zu machen. 

Die Kirche in St. Gallenkappel
Es ging noch eine relativ lange Zeit über Asphaltstraßen und Pfade weiter bergauf. Ich passiere den Schweizer Militärstützpunkt "Cholloch", ehe ich Oberricken und später Walde erreiche. Um 16:45 komme ich schließlich in St. Gallenkappel an. Eine wunderschöne Kirche befindet sich in der rund 1800 Seelen zählenden Gemeinde. Beim Pfarrhaus neben der Kirche ist in einem Briefkasten ein herrlich schöner Pilgerstempel bereitgestellt. Natürlich finde ich mein Nachtquartier bei der Familie Schwitter eine halbe Stunde lang nicht. Der Diakon, welcher gerade mit seinem Hund "Gassi" ging, war mir behilflich und ging auch einige Minuten mit mir. Er erzählt mir von seinen eigenen Pilgererfahrungen und wünscht mir auch weiterhin einen guten Weg und Gottes Segen, ehe er mir zum Schluss noch meine Herberge für die heutige Nacht zeigt - das Haus der Familie Schwitter.  Ich war sehr müde, als ich dort schließlich ankam. Sehr herzlich empfing mich das Ehepaar. Nachdem ich mich geduscht hatte, bekam ich ein hervorragendes Abendessen und unterhielt mich noch längere Zeit mit Frau Schwitter.
Ich merkte, dass ich heute schon besser mit den körperlichen Belastungen des Pilgerns umgehen konnte, als zu Beginn.
Ich war sehr froh, dass ich bis jetzt immer eine Unterkunft finden konnte - dahingehend hatte ich zu Beginn meiner Pilgerreise die größten Bedenken. Glücklich und zufrieden schlief ich ein. 

Dienstag, 2. April 2013

Tag 2: Appenzell - St. Peterzell

Von Appenzell nach St. Peterzell
Distanz: 24,2 KM
Unterkunft St. Peterzell: Gasthaus Hörnli (Massenlager)

Plakatwand kurz nach Appenzell
Ich wache auf. Das Ziffernbild meiner Uhr verrät mir, dass es erst 05:00 ist. Ich kenne mich anfangs erst gar nicht aus - wo bin ich? Ich bleib noch bis 6 Uhr liegen. Ich spüre meinen Körper  - vor allem meine Schultern tun weh. Nach dem Waschen zieh ich mich an. Der Rucksack wird gepackt, frisches Wasser in die Flaschen gefüllt. Die gestern noch gewaschene Wäsche sollte nicht völlig getrocknet worden sein. Es sollte von nun an jeden Tag ca. derselbe Ablauf sein. Erst langsam wurde ich mit meinen Bewegungen früh morgens etwas flinker und konnte so doch einiges an Zeit sparen. Ich versuchte stets zwischen 7 und 7:30 zu frühstücken und mich dann anschließend umgehend wieder auf den Weg zu machen. Die Stunden am Vormittag vergingen mir immer irgendwie schneller und leichter von der Hand, als am Nachmittag. 

Das Kurhaus Jakobsbad
Als ich das große Refektorium betrete, werde ich bereits erwartet. Margrit ist auch wieder da. Lachend übergibt sie mir einen kleinen Plastikgegenstand. Das Schweizer Wappen ist darauf abgebildet. Ich brauche eine Zeit lang, um den Gegenstand als Mini-Wecker zu identifizieren. Sie meint, ich solle ihr ihn einfach nach meiner Pilgerreise im Sommer zurückgeben. Ich bin sehr dankbar für ihre Freundlichkeit. Speziell zu Beginn meiner Pilgerreise ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass ich alleine übernachten werde, da wäre die Chance des Verschlafens durchaus gegeben gewesen. Nun bin ich dagegen gewappnet. Wir frühstücken gemeinsam. Beinahe hätte ich vor lauter Hunger bereits ein Brötchen in die Hand genommen, da wird das obligatorische Tischgebet angestimmt. Wie konnte ich an diesem Ort darauf vergessen? Auch ein Bekannter des Verwalterehepaares ist beim Frühstück zugegen. Er lädt mich spontan ein, in seiner Tischlerei am Stadtrand von Appenzell auf einen Tee vorbeizukommen. Der Betrieb liege auch auf meinem Wege. Ich bedanke mich für seine Freundlichkeit, lehne dann aber ab, da ich doch nicht nach bereits einer Viertelstunde schon meine erste Pause machen könne. Er versteht das natürlich und gibt mir recht. Am Ende wird mir noch stolz der schöne, rote Pilgerstempel des Klosters ins Credential gestempelt. Ich verabschiede mich von meinen Gastgebern und mache mich auf den Weg stadtauswärts. Von der Sonne ist nichts zu sehen, der Himmel hat richtig "zu" gemacht. Immerhin kein Regen, denk ich mir und gehe frohen Mutes weiter. 

Noch recht winterlicher Wanderweg
Fast keine Menschen sollten mir auf meiner heutigen Etappe begegnen. Es sind weitestgehend schöne Wege fernab von Städten und Siedlungen, die ich heute begehen kann. Über das Gontenbad erreiche ich bald ein malerisches Moor-Naturschutzgebiet. Reiher, Störche, Enten und anderes Getier sollten mir dort begegnen. Den Barfußweg konnte ich zu meinem Bedauern leider nicht bar meiner Schuhe betreten. Ich passiere das schöne Jakobsbad und das Kapuzinerinnenkloster "Leiden Christi". Dort soll es im übrigen sehr gute, selbstgebrannte Kräuterschnäpse geben. Ich betrete den Besinnungsweg, der vom Kloster aus startet. Teils auf Asphalt, teils durch recht tiefen Schnee watend mache ich einige Höhenmeter. Ich passiere auch zahlreiche Waldstücke. Zum ersten Mal in meinem Leben begegnet mir in freier Wildbahn ein Fuchs! Nur wenige Menschen begingen in der jüngeren Vergangenheit diese Wege und Pfade. Nur einzelne Fußspuren waren im Schnee zu erkennen. Über Studen und dem Chräghof gelangte ich nach Urnäsch. Nach einer kurzen Mittagsrast ging ich rasch weiter. Bis zur Folenweid sollten laut Führer doch noch einige Höhenmeter zu bewältigen sein. Ich sollte schnurstracks in die falsche Richtung laufen. Ein netter Eidgenosse half mir gerne wieder auf den rechten Weg zu kommen. Mit seinem Auto brachte er mich zu jenem Ort, an dem ich falsch abgebogen war. Er hätte mich gerne noch ein Stück weiter mitgenommen - dies wollte ich aber nicht. Es ging steil einen Berg hinauf bis nach Tüfenberg. Ich war umzwingelt von Schneefeldern. Über schmale Pfade kam ich nur sehr langsam voran. Dichte Nebelschwaden umgaben mich auf der Fohlenweid. Eine herrliche Einsamkeit umgab mich dort. 

Idyllischer Platz am "Barfußweg"
In wärmeren Jahreszeiten muss dieser Ort wunderschön sein. Auch jetzt ist er wunderschön, nur eben anders schön. Aufgrund des zahlreichen Schnees, kam ich nur sehr langsam voran. Ich war sehr froh, als ich um ca. 17:00 endlich St. Peterzell erreichen konnte. Der mächtige Turm der evangelischen Kirche grüßte schon von Weitem. Ich war ein wenig nervös, hatte ich diesmal doch erstmals kein Nachtquartier reserviert. Ich ging zum Pfarramt der katholischen Kirche. Dort sollte laut meinem Führer ein Pilgerquartier zu bekommen sein. Leider stand ich vor verschlossenen Türen. Keine Menschenseele war zu sehen. So ging ich zum Gasthaus Hörnli, dass sich etwa 10 Gehminuten vom Zentrum befindet. Laut meinem Pilgerherbergsausdruck der Jakobusgemeinschaft sollte ich dort in einem Massenlager unterkommen können. Der Wirt meinte auf meine Anfrage sogleich, dass er das Massenlager noch nicht hergerichtet hätte, da es noch zu kalt sein würde. Ich könne es aber vorab besichtigen und auch dort nächtigen, falls es mir zusagen würde. Die Zimmer im Gasthaus waren mir zu teuer. Im Lager war es sehr kalt und ungemütlich. Ich hatte aber einen guten Schlafsack bei mir und so entschied ich mich für die billigere Variante. Ich aß im Gasthaus zu Abend (Sennerrösti) und trank 2 Bier. Der Tag hatte mich ob der vielen Höhenmeter und den Wegbegebenheiten mit dem Schnee sehr angestrengt.

Schönes Haus in St. Peterzell
Zum Pilgerstempel in St. Peterzell eine kurze Vorschau: auch am folgenden Tag sollte ich beinahe verzweifelt eine ganze Zeit vor der Türe des Pfarrbüros vergeblich darauf warten, dass mir jemand die Türe öffnen würde. Hier würde ich also keinen Stempel bekommen. Ich weiß mir in diesem Moment keinen Rat und so gehe in zunächst in das kleine Geschäft auf der anderen Straßenseite. Ich decke mich mit Eistee und Brot und Trockenfrüchten ein. An der Kassa angekommen frage ich nach den Öffnungszeiten des Pfarrbüros, worauf mir die Angestellte nur achselzuckend die Antwort gab, dass sie die leider nicht wisse. Ich erkläre ihr, dass ich Pilger auf der Via Jacobi sei und für mein Credential den täglichen Stempel begehre. Da holt sie unter ihrem Kassatisch einen Stempel samt Kissen hervor und strahlt mich an. Es ist sogar der offizielle Kirchenstempel. Scheinbar wurde hier bereits auf die Situation des wohl öfter verwaisten Pfarrbüros reagiert und eine „kunden- soll heißen pilgerfreundliche“ Lösung gefunden.

Montag, 1. April 2013

Tag 1: Feldkirch - Appenzell

Von Feldkirch nach Appenzell
Distanz: 27,7 KM
Unterkunft Appenzell: Kloster Maria der Engel 

Der Wecker klingelt um 06:30. Das Thermometer zeigt nur wenige Grad über Null an. Der Winter war hart dieses Jahr und kämpft auch jetzt noch um seine Vorherrschaft. Erst langsam werde ich munter und begreife: heute ist mein erster Tag als Pilger! Mein Rucksack steht neben mir, am Schreibtisch angelehnt - er scheint nur so auf seinen Träger zu warten. Viele Male wurde er aus-, um- und überhaupt neu gepackt. Jedes Utensil meiner Ausrüstung hat am richtigen Platz zu sein. Für die nächsten 3 Monate sollte er zu meinem besten Freund werden. Die Jakobsmuschel hing gut sichtbar auf der Rückseite meines Rucksackes. Ich hatte sie gut fixiert, wollte nicht, dass sie zu stark baumeln würde. Ich kann bereits vorwegnehmen, sie blieb bis zum Ende meiner Pilgerreise unversehrt. Sie hängt jetzt am Bilderrahmen meiner Camino-Fotocollage. Still und stumm, dabei muss sie doch so viel gesehen haben...

Der Weg zum Illspitz
Über mir wohl bekannte Straßen, Gassen und Brücken lief ich dick eingepackt ins Stadtzentrum von Feldkirch, wollte ich doch bei meinem heimatlichen Dom um eine gute Pilgerschaft "ansuchen". Der Ill folgend wanderte ich anschließend immer weiter stadtauswärts Richtung Meiningen. Beim dortigen Grenzübergang sollte ich dann auf den von Rankweil kommenden Appenzellerweg treffen. Lange Zeit begegnete mir kein Mensch an diesem sonnigen, jedoch sehr kalten Ostermontag. Mein Hals war sehr dick - ich war weder mutig noch zielstrebig an jenem Morgen. Von zahlreichen Selbstzweifeln umgarnt lief ich wie von einem Programm gesteuert, roboterhaft bis zum "Illspitz".
Der mächtige Rhein begleitete mich die letzten Meter auf heimatlichem Boden. Auf der österreichischen Seite der Rheinbrücke dann der erste Wegweiser mit dem blauen Jakobsmuschelsymbol - ich war nun also am offiziellen Camino angekommen. Ich überschritt die Brücke und passierte die verwaisten Zollhäuschen. Nichts deutete auch nur irgendwie auf einen Grenzverlauf hin. Lediglich der mächtige Rhein ließ in mir das Gefühl aufkommen, jetzt eine Grenze überschritten zu haben. Ich kam mir vor, wie ein Hobbit aus J. R. R. Tolkiens "Herr der Ringe", der erstmals die Grenze seines heißgeliebten Auenlandes überschreitet. 
Obwohl ich aufgrund der unmittelbaren, nachbarschaftlichen Nähe der Schweiz schon den ein oder anderen Besuch abstattete, war mir jener Teil der Eidgenossenschaft doch noch gänzlich fremd.  

Idyllischer Brunnen auf dem Weg nach Appenzell
Über Riedlandschaften und vorstädtische Siedlungen ging es relativ schnell erstmals bergauf. Immerhin 600 Höhenmeter würde ich an meinem ersten Tag zu bewältigen haben. Und das mit dem ungewohnten Gewicht am Rücken und relativ untrainiert. Nach der Ortschaft Freienbach kam dann noch der liegen gebliebene Schnee hinzu. Mir war schon relativ früh klar, dass ich zu Beginn meiner langen Reise froh sein musste, die im Führer angegebenen Zeiten irgendwie erreichen zu können. In der Freienbacher Kirche lag mein erster "verdienter" Pilgerstempel auf. Ich wollte versuchen, jeden Tag zumindest einen Stempel für meinen Pilgerpass zu finden. Zum einen, um dann in Santiago glaubhaft machen zu können, dass ich tatsächlich die ganze Strecke zu Fuß gelaufen bin, zum anderen sollten mir die Stempel nach meiner Rückkehr auch helfen, meinen Weg zurückverfolgen zu können. Hatte ich im Rheintal noch herrlichen Sonnenschein, so verdeckten jetzt dicke Wolken den Himmel. Ich sollte von nun an für sehr lange Zeit keine Sonne mehr zu Gesicht bekommen. Über Churzstuck und Neuenalp machte ich weiter Höhenmeter und kam schließlich zur kantonalen Grenze St. Gallen und Appenzell. Über das 1016 Meter hoch gelegene Bildstein kam ich nach Eggerstanden. In einer sehr betriebsamen Gastwirtschaft aß ich eine Suppe. Es war ja Feiertag und ich hatte das Gefühl, dass dies im Appenzell von vielleicht noch größerer Bedeutung war, als etwa bei mir zu Hause. 

Pfarrkirche St. Mauritius in Appenzell
Um kurz vor 16:00 erreichte ich Appenzell. Müde aber auch glücklich. Ich passierte die Appenzeller Brauerei und gelangte schnell in die von Bürgerhäusern dominierten Altstadt. Meine erste Pilgerunterkunft war inmitten des Stadtzentrums und leicht zu finden. Das Verwalterehepaar des Kloster "Maria der Engel" erwartete mich bereits. Auch Margrit ist da. Die junge Frau soll in Zukunft im Kloster mithelfen und hatte mit mir ihren ersten "Kunden". Ich bezog meine kleine Klosterzelle. Nachdem ich mich gewaschen hatte, ging es noch ans Wäschewaschen. Danach bekam ich von Margrit eine Führung durch das ehemalige Kapuzinerinnenkloster. In unmittelbarer Nähe zum Kloster fand ich eine kleine Pizzeria mit vernünftigen Preisen. So gut hatte mir schon lange nichts mehr geschmeckt. Bereits um 19:00 lag ich im Bett meiner Klosterzelle. Ein Utensil hatte ich zu Hause vergessen: Meinen kleinen, leisen Reisewecker. Und so bat ich darum, mich am Morgen zu wecken, sollte ich das auf 07:00 angesetzte, gemeinsame Frühstück verschlafen. Ich schrieb noch ein paar Zeilen in meinem Camino-Tagebuch, ehe ich sehr schnell in einen tiefen Schlaf verfiel... 

Sonntag, 31. März 2013

Es geht los!

 
"Tu den Schritt und wirf einmal alles weg, so wirst du plötzlich die Welt wieder mit hundert schönen Dingen auf dich warten sehen."

H. Hesse

In 9 Stunden wird der Wecker klingeln und das Abenteuer beginnt. Hab heute noch den heimatlichen Pilgerstempel (von Feldkirch) bei den Kapuzinern geholt. Die Schattenburg wird mich somit auf meinem Weg begleiten. Ein Stück Heimat auf lauter unbekannten Wegen...

Gestern konnte ich mich bei dem ein oder anderen Osterbock von vielen meiner Freunde verabschieden - das war sehr schön für mich. Freu mich jetzt auch schon wieder auf ein Wiedersehen!

Wenn ich wieder zurück bin, werde ich von meinen Erlebnissen erzählen - ich hoffe, es werden viele sein und ich kann/werde mein Ziel erreichen...

Allen, die in der Zwischenzeit auf dem Camino sind wünsch ich eine gute Zeit!

Buen Camino!

Georg

Montag, 18. März 2013

Nur noch die Regenhose fehlt!

Die Vorbereitungen sind so gut wie abgeschlossen! Die Schuhe sind eingelaufen, Rucksack, Schlafsack und Trinkblase wurden in der Praxis getestet. Die Unterkunft in meinem ersten Etappenziel (Appenzell) reserviert. Es wird die einzige Reservierung auf meinem Camino bleiben – ich will frei sein! Jeder einzelne Ausrüstungsgegenstand hat seinen richtigen Platz im Rucksack gefunden. Mit den 40+10 Litern Volumen hab ich wohl das (für mich) perfekte Packmaß gefunden. Die +10 sind für meinen Proviant bestimmt. Vielfach ist zu lesen, dass man maximal 10% des eigenen Körpergewichts in den Rucksack packen soll – ich frag mich ernsthaft, wie das gehen soll. Ich habe bewusst wenig Gegenstände auf meine Checkliste gesetzt – hatte ja im Vorhinein zahlreiche Inventarlisten anderer Pilger gelesen und auch verglichen. Zudem hatte ich auch bei allen Gegenständen sehr auf das Gewicht geachtet, mitunter dadurch auch ein wenig mehr bezahlt. Ich bin jetzt bei 10 Kilogramm Rucksackgewicht (ohne Verpflegung). Mit Verpflegung werden es sicher rund 14 Kilo werden. Dabei habe ich sogar schon Ausrüstung wegrationalisiert – lange Unterhose und Funktionspulli wurden rausgenommen. Einzige Ausrüstungsgegenstände – die bewusst „zu viel“ dabei sind, sind meine vielen Führer (4). Diese benötige ich aber aufgrund der Länge meines langen Pilgerweges. Ich fühle mich aber sehr wohl mit meinem neuen Rucksack und so schieb ich diese „gewichtigen“ Bedenken beiseite.

Die Unterkunftsliste der Via Jacobi muss noch ausgedruckt werden (Tintenpatrone für meinen Drucker ist bestellt), meine beiden Trinkflaschen sind auch auf dem Weg zu mir. Einzig eine passende Regenhose fehlt mir noch. Das wird sich wohl auch noch finden lassen. Es fällt aber auf, dass gerade noch rechtzeitig die Trekkingausrüstungsgegenstände ihren Weg in die Sportverkaufshäuser finden. Dies hatte ich zuvor außer acht gelassen. Also erst Mitte/Ende April kann man damit rechnen, alle Trekkingutensilien auch tatsächlich kaufen zu können, das sollte man bei der Planung eines solchen Unternehmens berücksichtigen.

Mit einem Freund lief ich letzte Woche einen Teil der ersten Tagesetappe (bis zum Zollamt in Meiningen), also quasi der ganze kleine Teil, der sich noch auf heimatlichem Boden befindet. Das Material und mein Wille waren stark – ich bin optimistisch!

Buen Camino!

Montag, 11. März 2013

Meine Medien zum Jakobsweg

Literatur zum Jakobsweg gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Zahlreiche Pilger schrieben bereits ihre Erlebnisse am Jakobsweg in Buchform nieder. Die Qualität und wohl auch Intention der Autoren variiert dabei sehr stark. Ich möchte im Folgenden nur einige wenige Quellen nennen, die mir sehr sinnvoll und hilfreich schienen.

Von mir verwendete Wanderführer zum Jakobsweg (in der Reihenfolge der Etappen):

FLORI, Renate: Jakobswege Schweiz. Von Konstanz, Rorschach und Rankweil bis Genf. Rother Verlag.

ENGEL Hartmut: Frankreich: Jakobsweg. Via Gebennensis. Conrad Stein Verlag.

FORST, Bettina: Französischer Jakobsweg. Via Podiensis von Le Puy-en-Velay bis zu den Pyrenäen. Rother Verlag.

RABE, Cordula: Spanischer Jakobsweg. Von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela. Rother Verlag.


Literatur:


BAUER, Thomas: 2500 Kilometer zu Fuß durch Europa: Auf Jakobswegen zum Ende der Welt. Wiesenburg Verlag.

COELHO, Paulo: Auf dem Jakobsweg. Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Diogenes Verlag.

KERKELING, Hape: Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg. Piper Verlag.

MÜLLER, Christoph: Neuland unter den Sandalen. Ein Benediktiner auf dem Jakobsweg. Tyrolia-Verlag.

ROHRBACH, Carmen: Jakobsweg: Wandern auf dem Himmelspfad. Piper Verlag.

SCHÖLER, Martin: Der Legionär auf dem Jakobsweg. Projekte-Verlag Cornelius.


Filme:

Brüder III, Regisseur Wolfgang Murnberger. 2006.

Dein Weg, Regisseur Emilio Estevez. 2010.

Der Jakobsweg - bis ans Ende der Welt, mit Ulrich Reinthaller. 2009.

Saint Jacques... Pilgern auf Französisch, Regisseur Coline Serreau. 2005.


Zu Fuss nach Santiago de Compostela. Regisseur Bruno Moll. 2007.

Montag, 4. März 2013

Die Ausrüstungsgegenstände im Detail:

Trekkingschuhe:

Das Schuhwerk ist neben dem Rucksack wohl der wichtigste Utensil für den Camino. In diversen Pilgerforen fielen mit besonderer Häufigkeit die Namen zweier Modelle: der Salomon Quest 4D GTX und der Renegade GTX MID. Da ich mit Salomon schon des Öfteren gute Erfahrungen gemacht hatte, wär dies meine instinktiv erste Wahl gewesen. Da dies Modell in meiner Vorbereitungszeit jedoch nicht lagernd aufzutreiben war und ich keinesfalls einen Trekkingschuh kaufen würde, ohne ihn vorher anzuprobieren, entschloss ich mich dann doch für den Renegade. Bereits beim Probelaufen im Sportshop passte er mir wie angegossen. Der in vielen Foren gelesene Tipp, bei den Schuhen zwingend eine Nummer größer zu kaufen, kann ich – zumindest für dieses Schuhmodell nicht nachvollziehen. Das Modell in einer Nummer größer hätte mir überhaupt nicht gepasst und selbst in meiner regulären Größe hatte ich das Gefühl, noch ausreichend Platz für meine gegebenenfalls leicht ausdehnenden Füße zu haben. Da ich bei Trekkingschuhen von einer Lebensdauer von bis zu 1000 Kilometern ausgehen kann/muss, scheint klar, dass ich ein oder zweimal auf dem Camino meine Schuhe werde ersetzen müssen. Meine Hoffnung ist, das gleiche Modell von Lowa dann auch in Frankreich oder Spanien bekommen zu können. Preis 170€.

Zweitschuhe:

Ich habe lange überlegt, was ich für Zweitschuhe mitnehmen sollte. Einerseits sollten sie in der lauffreien Zeit zur Entspannung dienen, andererseits sollten sie natürlich auch recht leicht sein. Wenn man sie auch noch in der Herberge/Sanitäranlagen nutzen kann – umso besser. All diese Vorzüge vereinen sich wohl bei Crocs. Ich entschied mich für welche von der Marke Bluefin für nur 13€.

Rucksack:

Der sicher mit wichtigste Ausrüstungsgegenstand auf dem Camino. Der passende Rucksack wird zum besten Freund auf dem Camino, macht er  Probleme, wird es unangenehm. Ich habe mich für einen 40+10 Liter Rucksack entschieden. Dies Volumen sollte in jedem Fall ausreichen. In den Rucksack gab ich auch noch zusätzlich einen Müllsack, um eine zusätzliche Wasserbarriere zu haben. Geworden ist es bei mir der Deuter ACT Lite (40+10). Preis 150€. Zusätzlich noch der Deuter Rucksackregenhüller II (für 35-50 Liter-Rucksäcke) für 20€, da der ACT Lite keinen integrierten Regenschutz hat.

Schlafsack:

Als Schlafsack diente mir der Mountain Equipment Helium 250. Das geringe Gewicht von 620 Gramm, sowie die zahlreichen Ergebnisse von Testberichten zum Thema Schlafsack waren ausschlaggebend für meine Wahl. Preis 194€. Aus hygienischen Gründen diente mir ein leichter Hüttenschlafsack als zusätzliches Inlet.

Trekkingstöcke:

Eigentlich wollte ich keine Trekkingstöcke mitnehmen. Hab auch auf meinen alpinen und hochalpinen Touren nie welche dabei. Die Gewissheit, auf den Schweizer Pässen die ein oder andere Begegnung mit Schneefelder zu haben, ließ mich schließlich umdenken. Ich hab mir die Kilimanjaro Foam Twist Lock III Venus gekauft für 50€ gekauft. Sie sind leicht und wirken doch robust. Die Griffe sind extrem fein verarbeitet.

Softshelljacke:

Die Softshelljacke stellt die äußerste Schicht meiner Kleidungsschichten dar (sieht man über die Regenjacke im Falle von Schlechtwetter ab). Bei mir wurde es die Regata Harvey, ganz einfach weil sie gerade im Angebot war. Die Jacke hat zudem auch ein Fleece-Inlet, was mir gut gefiel. Preis im Ausverkauf: 50€.

Fleecejacke:

Als Fleecejacke fungierte mir das Seven Summits – Modell „Falun“. Preis 65€.

Trekkingsocken:

Da ich in einer sehr „alpinlastigen“ Gegend wohne gehört das Bergsteigen zu einer meiner liebsten Hobbies. Dadurch konnte ich auch schon einige Erfahrungen mit praktischen Socken im schwereren Schuhwerk machen. Die – zumindest bei mir zu Hause – am weitest verbreitete Marke in Sachen Alpin/Trekkingsocken ist wohl Falke. Ich war immer sehr zufrieden damit. Eine Stufe darüber sind für mich persönlich jedoch Rohner-Socken, weil sie einfach vom Material noch feiner zu tragen und qualitativ einfach top sind. Für meinen Camino hab ich 2 Paar Rohner mitgenommen. Preis je 20€.

Funktionsunterwäsche:

Funktionsunterwäsche ist bei einer so schweißtreibenden Angelegenheit wie dem Weitwandern eine wichtige Sache. Ich hab mich dahingehend für ein absolut heimisches Produkt entschieden. Die Ländlefirma Skinfit ist bekannt für gute Qualität – und so hab ich auch ein Stück Heimat an meinem Körper. Preis (für Kurzarm-Unterhemd und Boxer) 75€.

Zudem nehme ich auch noch ein langärmligen Fleece-Pullover mit. Marke: Fuseline. Preis im Ausverkauf: 20€.

Kappe:

Die Kappe als Sonnenschutz sollte aus schnell trocknendem Material gemacht sein. Ansonsten waren nur noch rein optische Gründe für meine Wahl des Adidas.Modells ausschlaggebend. Preis 20€.

Fleecekappe:

Für kalte Tage diente mir die windstoppende Fließmütze „Stormlock“ von Jack Wolfskin. Preis 13 €.

Sonnenbrille:

Bei der Sonnenbrille entschied ich mich für eine schon ältere Carrera-Brille. Da Sonnenbrillen bei mir mit unter leider auch des Öfteren einmal verloren oder kaputt gehen, wollte ich hier kein neues, teures Modell mitnehmen. 

Trekkingpolos:

Es hätten natürlich auch Funktionsleibchen getan. Da es preislich aber keinen großer Unterschied macht und ich mich mit Kragen in einem Restaurant wohler aufgehoben fühle, hab ich mich für 2 atmungsaktive Adidas-Poloshirts entschieden. Leicht und atmungsaktiv sollten sie sein – ansonsten waren es wiederum noch optische Kriterien wie Farbe und Muster die entscheidend waren. Preis je 45€.

Trinkblase:

Damit ich nicht bei jedem Durstgefühl stehen blieben muss, hab ich mir den Deuter-Steamer 2.0 gekauft. 2 Liter Wasser passen da rein. Preis: 20€.

Geldtasche:

Da ich bezüglich Diebstahl am Camino durchaus größere Bedenken hatte, wollte ich mir für meine wichtigsten Dinge wie Reisepass und Geldsachen eine passende Geldtasche finden. Geworden ist es dann die Deuter Wertsachentasche. Preis 20€.

Stirnlampe:

Hell, heller und blinkend waren die 3 Stufen meiner Mammut Stirnlampe T-Base. Sie ist komfortabel zu tragen, leicht und ausreichen hell – mehr braucht es wirklich nicht. Preis: 20€.

Mikrofaser Handtuch:

Leicht und die richtige Größe: das Mikrofaser Handtuch Sports Towel von Black Bear Maß: 60 x 120 cm. Gewicht ca. 150g. Zudem hat es einen passende Netzbeutel dabei. Preis 15€.

Kulturbeutel:

Der Deuter Wash Bag Roll hat nur 220 Gramm und lässt sich – wie der Name schon sagt – gut zusammenrollen. Er bietet mit vielen Fächern Platz für alles, was man unterwegs auf dem Camino brauchen könnte. Preis 25€.